Der Eistobel im Westallgäu

Hier war es in letzter Zeit ziemlich ruhig. Die letzten Wochen vor den Sommerferien sind, wie jedes Jahr, prall gefüllt mit den letzten Klassenarbeiten, diversen Grillfeiern und Abschiedsfesten, ich stecke mitten in der Hochzeitssaison, zwischendurch war der Jüngste krank und Kind Nr. 2 hatte für eine Woche den Fuß im Gips… Also verzeiht, wenn der Blog etwas zu kurz kam.
So kam es gerade recht, dass unsere älteste Tochter kürzlich auf Klassenreise war und Lust hatte einen Beitrag darüber zu schreiben.

In Bayern an der Grenze zu Baden-Württemberg, im Westallgäu, liegt eine große wunderschöne Schlucht. Manche von euch wissen jetzt vielleicht schon welche gemeint ist: Und zwar „Der Eistobel“.
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Ich war vor ein paar Wochen dort in der Nähe, auf Klassenfahrt und auch wenn ich wandern nicht so mag, hat es mir dort sehr gut gefallen. Die Eintrittspreise sind zudem auch sehr günstig (Kinder 6-16 Jahre: 0,50€ / Erwachsene: 1,50€). Im Eingangsbereich gibt es ein kleines Kiosk mit Eis und kalten Getränken, aber auch Postkarten und Prospekte über den Eistobel.
Als erstes schaut man sich in einem Film die Entstehung des Eistobels an und es wird darin gezeigt wie die Menschen die Schlucht gefunden und bevölkert haben. Außerdem gibt es auch noch ein Quiz- und Entdeckungsraum für Kinder ab 6 Jahren.
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Der Eistobel hat im Winter, sowie im Sommer seine Vor- und Nachteile!
Leider kann man nur an ein paar der Wasserstellen schwimmen, da es „Unterwassersöge“ gibt, die einen Menschen nach unten ziehen können. Aber es gibt auch Stellen mit kleinen Sand- oder Kieselstränden wo man dann auch baden kann! Außerdem gibt es auch Wiesen mit Bänken und Tischen zum Picknicken.
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Ich und meine Klasse sind einen Rundweg gelaufen. Für den Weg den wir gelaufen sind, braucht man ca. 2 ½h. Auch für Fahrradfahrer gibt es extra Wege. Man bekommt am Eingang eine Karte über die verschiedenen Routen durch die Schlucht. Die Wege kann man ohne große Hindernisse gut belaufen, sie sind nicht zugewachsen und zum größten Teil eben.
An verschiedenen Kreuzungen gibt es Stationen mit Nummern. Bei diesen Stationen sind (meistens) wichtige, interessante Objekte, die in Verbindung mit der Entstehung oder der Bevölkerung des Eistobels zu tun haben (da unsere Erdkundelehrerin dabei war mussten wir natürlich alles ausführlich lernen und erklären).
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Im Eistobel wohnen auch verschiedene und außergewöhnliche Tiere, wie zB.: Wasseramseln, Blauflügelprachtlibellen, Bachforellen und Kohlraben.
Mir hat es in der Schlucht sehr gut gefallen und ich kann es wirklich weiter empfehlen dort mal hinzugehen. Auch als Familie gibt es dort viele schöne Sachen zu entdecken und man muss ja nicht gleich ein Riesenrundweg laufen.
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Die Bilder wurden mir von der Lehrerin zur Verfügung gestellt.

 

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