In diesem Jahr sind wir in den Fastnachtsferien, wie auch schon im letzten Jahr, für ein paar Tage nach Brand gefahren. Selten fahren wir hintereinander in den selben Urlaubsort, aber im Familien-Skiurlaub hat es seine Vorteile, wenn man bereits vorab weiß wo man ist, den Ort mit seiner Infrastruktur und das Skigebiet kennt.

Übernachtet haben wir auch dieses mal wieder in der Alpenlodge. Gemeinsam mit einer befreundeten Familie bewohnten wir das Panorama-Appartement. Es bot Platz für uns alle und durch die Verbindungstür, die tagsüber offen stand, konnte sich abends jeder in seinen Bereich zurückziehen. Ich finde das Appartement ideal, wenn man wie wir mit zwei Familien anreist oder als Großfamilie z.b. zusammen mit den Grosseltern einen gemeinsamen Urlaub verbringt.

Da wir den Schwarzwald vor der Tür haben, wollten wir gerne in ein anderes Skigebiet mit nicht allzu langer Anreise. Das Brandnertal liegt im Süden Vorarlbergs und ist von uns aus in drei Stunden gut zu erreichen.

Das Skigebiet liegt zwischen 900-2000 m und ist mit 55 Pistenkilometern ein abwechslungsreiches Familienskigebiet.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit der Dorfbahn hoch auf den Berg. In diesem Jahr hat es mit den Skikursen für die Kinder nicht geklappt, was aber nicht weiter schlimm war, da alle bereits gut fahren können und es sowieso viel cooler ist die Piste „Freestyle“ runter zu sausen und nicht öde in einer Schlange hinter dem Skilehrer her…
Für Kind Nr. 2 die die ersten Versuche auf dem Snowboard wagte, konnten wir jedoch noch einen Platz in einem Anfänger Snowboardkurs bekommen. Unser Jüngster wurde von unseren Freunden, die kein Skifahren, betreut. Im Gegenzug hatten wir deren beiden Jungs auf der Piste dabei. So waren alle versorgt und happy.

In Brand wird sehr viel Wert auf Familienfreundlichkeit gelegt. Es gibt einige Familienhotels (mit Kinderbetreuung), ein Kinderprogramm und noch viele andere Freizeitaktivitäten. Was meiner Meinung nach auch ein familienfreundliches Skigebiet auszeichnet sind die Preise für die Skipässe. Bei 2 Erwachsenen und drei Kindern schlägt das ganz schön zu Buche. In Brand bezahlen Familien für das erste Kind den regulären Tarif, für jedes weitere Kind einer Familie wird bei Tages- und Mehrtageskarten der entsprechende Bambini-Tarif berechnet. Auch für die Erwachsenen gibt es an manchen Tagen Ermässigungen.

Vor Ort gibt es mehrere Skischulen, mit unterschiedlichen Angeboten.
Unsrer Tochter hat es super gut gefallen, sie ist total motiviert und möchte auf jeden fall beim Snowboarden bleiben. Beim Abschlussrennen belegte sie sogar den ersten Platz.

 

Wir verbrachten ein paar sehr schöne und sonnige Wintertage in Brand. Im Ort selbst haben wir in diesem Jahr nicht viel unternommen, da es oben auf dem Berg einfach am schönsten war!

Nachtrag: Die Skipasspreise wurden zur Wintersaison 2015/2016 (leider) angepasst. Die Bergbahnen gehören nun zum Skiverbund Brandnertal – Montanfon und somit stehen nun 79 Anlagen mit insgesamt 297 Pistenkilometern zur Verfügung, was sicherlich von Vorteil ist, wenn man diese Region mitnutzen möchte. Allerdings gibt es nun keinen Familientarif mehr.

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Kommentare

[…] Nathalie von urlaubsreifundmeer war mit vier (!) Kindern in Vorarlberg […]

[…] meinem letzten Post habe ich ja bereits über unseren Winterkurzurlaub in Brand berichtet. Ich möchte euch heute zwei […]

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